Den Karawanen auf der Spur

Bereits am Donnerstag bin ich für eine Tagestour von Jodhpur, dem Tor zur Wüste Thar, in eben diese gefahren, in die Wüstenstadt Jaisalmer an der indisch-pakistanischen Grenze.

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Das Wüstenfort Jaisalmer

Jaisalmer sollte auf der Reiseroute derer nicht fehlen, die die Wüste hautnah erleben möchten und genau das wollte ich, so hautnah wie möglich, auf dem Rücken eines Wüstenschiffes, eines Kamels. In Jaisalmer wurde vor über 800 Jahren auf dem Trikuta-Hügel eine imposante Zitadelle errichtet, die sich über eine weite wüstenhafte Ebene erhebt – ein märchenhafter Anblick.

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„unsere“ Karawane in den Sonnenuntergang

Eine der Haupteinnahmequellen war einst der Karawanenhandel auf der Gewürzstraße. Durch Hungersnöte und die spätere Grenzziehung nach Pakistan wurde die Stadt Mitte des 20. Jahrhunderts entvölkert. Am Fuß des Trikuta-Hügels entsteht heute zwar langsam eine moderne Stadt, doch hat die aus goldfarbenem Sandstein erbaute und noch bewohnte Festung Jaisalmer ihren mittelalterlichen Charakter bewahrt und ist heute quasi ein „lebendes Museum“.

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Besonders schön empfand ich den Bummel durch die Altstadt Jaisalmers und durch die malerischen Basare innerhalb der Festungsmauern. Sehr authentisch war auch das Mittagessen nach arabischer Art … auf einem Teppich sitzend und von einem orientalischen Tisch speisend.

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Die Sonne sinkt, die Schatten werden länger …

Höhepunkt des Tagesausflugs war jedoch zweifelsohne die Kamel-Safari in den Sonnenuntergang … wunderschön und entspannend.

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Zum Schreien … ich hätte eine mehrtägige Tour mit Übernachtung machen sollen!!!

Mit dem Nachtzug ging es dann leider nach einem ereignisreichen und absolut unvergesslichen Tag weit nach Mitternacht zurück nach Jodhpur. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, daß ich nicht eine mehrtägige Safari gemacht habe, die Einsamkeit, Ruhe, Weite und Schlichtheit der Wüste haben mich sehr fasziniert.

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