Begegnungen der besonderen Art

Der Rest des zweiten Tages bei den ländlich lebenden Mongolen war, neben dem Besuch des Dschinghis Khan Denkmals, geprägt von Begegnungen mit der Natur in Form von Wanderungen in den Bergen des Terelj Nationalparks und von Begegnungen der besonderen Art. Im Rahmen des Besuchs des Dschinghis Khan Denkmals, welches auch zwei sehenswerte Museen beherbergt, war ich vertieft in die mongolische Geschichte und las mir die Schaubilder durch, als ich plötzlich meinen Namen hörte. „Huch“, dachte ich, „ist der Name Jenko nun schon bis zu den Mongolen durchgedrungen?“. Nö, ganz und gar nicht. Vielmehr hatten Andy und Carmen mich gesehen und mit erstaunten Gesichtern freudig wiedererkannt. Sie haben auf dem Weg in die Wüste Gobi ebenfalls am Denkmal einen Stop eingelegt. Soviel zum Thema „man sieht sich immer zweimal im Leben – mindestens“. Uns drei führte der Zufall nun schon das dritte Mal am dritten Ort im zweiten Land zusammen, really funny!

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Wiedersehen im Museum – Andy, ich und Carmen

Abends traf ich mich mit Greg (ihr erinnert euch … der Australier aus Sydney) zum Dinner in UB. Wir hatten uns viel zu erzählen, denn auch er war im Rahmen einer Zweitagestour im mongolischen Outback unterwegs, jedoch hatte er einen anderen Nationalpark besucht. Zudem fanden wir heraus, daß wir am Freitagmorgen auf unserer letzten Etappe der Transsibirischen Eisenbahn zusammen und sogar im selben Waggon gen China reisen werden. „Cool, dann wird’s wenigstens spaßig!“, waren wir uns einig. Daß es noch spaßiger werden würde, ahnten wir da noch nicht, …

… denn am kommenden Morgen fielen uns am Bahnsteig freudig Lisa und Anniek in die Arme. Das „Dream Team“ war für 24 Stunden Zugfahrt und eine weitere Grenzabfertigung in prognostizierter Länge der vorherigen wieder vereint! Klar, daß die beiden Mädels zudem wieder im selben Abteil wie ich einquartiert wurden *ungläubiges Kopfschütteln*. Zumindest hatten wir Ruhe vor Gregs Schnarcherei, die sicher eintreten wird, da, na ratet mal … ja, genau, Greg wieder einiges an mongolischem Geld übrig hatte und dieses selbstredend in Vodka anlegte. Immerhin, so versicherte er mir, kostet Vodka in Australien den vierfachen Preis, das müsse man ausnutzen. „Na dann“, war ich mir sicher, „macht er ja alles richtig“.

Reise 235

Das „Dream-Team“ wiedervereint …

Was uns beim Grenzübertritt von der Mongolei nach China erwartete und wie die Ankunft in Peking verlief, ist eine andere Geschichte, die eines separaten Beitrags bedarf …

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