Südwärts Richtung Himalaya

Auf der Weiterfahrt von Sagya Richtung Westen und am Knotenpunkt hinter der chinesischen Retortenstadt Lhatse führt uns unser Weg am Donnerstag gen Süden, geradewegs auf den Himalaya zu. Vom Gyatso-la-Pass, der mit seinen 5.220 Metern oberhalb der Schneegrenze liegt, hatten wir bereits eine spektakuläre Aussicht auf den Himalaya mit seinen 8.000er-Gipfeln, inklusive den Mt. Everest.

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Mt. Everest voraus – auf dem Gyatso-la-Pass

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In langen Serpentinen windet sich der Friendship-Highway wieder nach unten, bis wir hinter Shegar den nächsten Polizei-Kontrollpunkt erreichten, der den Zugang zu dem lang gestreckten, von malerischen Bergketten gesäumten Hochtal regelt, in dem Tingri liegt. Bei schönem Wetter hat man von Tingri aus einen fantastischen Blick auf die Kette des Himalaya mit seinen Achttausendern … wir hatten schönes Wetter …

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der Himalaya mit seiner Kette an Achttausendern

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Mt. Everest, wir kommen …

Wie eine Perlenkette waren die höchsten Gipfel der Erde aneinander gereiht: Cho Oyu mit 8.153 Metern, Lhotse mit 8.614 Metern und in 60 Kilometer Entfernung der höchste Berg der Erde, der Mt. Everest mit 8.843 Metern.

In Tingri war Mittagspause angesagt und die Vorbereitung des Hinterns auf die bevorstehende nachmittägliche Fahrt über 70 Kilometer unbefestigte Schotterpiste von Tingri nach Rongbug, der letzten Ortschaft vor dem Mt. Everest und dem Base Camp, von der wir morgen in aller Herrgottsfrühe die letzten 9 Kilometer zum Everest Base Camp trekken werden … Wir wollen ja den Sonnenaufgang am höchsten Berg der Erde erleben.

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hier geht’s lang zur Schotterpiste

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na, wer findet den Mt. Everest?

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ist nicht schwer …

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jetzt aber …

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… genau! Den, den alle Chinesen fotografieren …

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